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„Wir sind nicht anders als die Menschen hier, und die Menschen hier sind nicht anders als wir.“

In der Serie „Stories of Exile“, entstanden im von Refugees organisierten „Camp of Hope, Freedom and Future“ auf der Passamtswiese im Grazer Stadtpark, schildern Geflüchtete in eigenen Worten ihre Lebens- und Fluchtgeschichten. Dankbar für den Schutz, den sie in Graz gefunden haben, warten sie nun im Asylverfahren auf ein Leben in Frieden und Freiheit, vereint mit ihren Familien.

Krieg und Flucht haben viele grässliche Gesichter, von denen sich gerade Europäische Gesellschaften allzuoft Abwenden. Refugees werden vor allem quantifiziert, sind Zahlen in Statistiken und Kostenpunkte in Kalkulationen der Ministerien, unvorstellbares menschliches Leid, gepresst in das erdrückende Korsett des staatlichen Verwaltungsapparates und seines Asylverfahrens, wird dabei auch von den Medien nur selten wahrgenommen. Dadurch verschwindet die Fratze des bewaffneten Konflikts, der sinnlosen Zerstörung und der tiefsitzenden Traumata vieler Geflüchteter jedoch keineswegs – und sie darf nicht länger verborgen bleiben.

Weitere Standorte der verschriftlchten Stories, allgemeine Information und Kontakt: www.hopefreedomfuture.wordpress.com

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