Ab ins Burgenland!

Nach einem kurzen Anruf haben wir uns kurzerhand entschlossen an die ungarisch-österreichische Grenze zu fahre – nach Mogersdorf.

Otto, Saif und Joane sind mit einem voll bepackten Fahrzeug an Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung  in ein Quartier mit 7 Familien und mehreren jungen Männern gefahren, um sie zu versorgen. Hier gilt auch ein großes Lob an Otto, der an diesem Tag schon aus Wien nach Graz gefahren ist und dann gemeinsam mit uns nach Burgenland.

Wir wurden mit großer Freude empfangen, viele Kleinkinder sind in diesem Quartier. Stofftiere durften natürlich auch nicht fehlen.
Sie erzählten uns wie toll die Nachbarschaft sie aufgenommen hat und wie gerne sie intensiv Deutsch lernen wollen. Ein etwas älterer Herr zeigte uns ganz stolz seine Deutschunterlagen und bat uns, Fehler auszubessern.

Ein großer Dank gilt den Spendern und Spenderinnen die uns zahlreich am Sachspendentag, Anfang März, besucht haben und uns Spenden gebracht haben

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Diese Woche besuchten wir auch drei afghanische Familien in Graz. Jasmina, Andrea und Ayman brachten einige Sachspenden vorbei – die Freude war riesengroß.

Auch waren wir wieder bei einer Familie aus dem Irak zu Besuch, um ihnen etwas von unseren Spenden vorbeizubringen und zu sehen, wie es ihnen allgemein geht. Die Wände sind mit Vokabeln vollgeklebt, alle sind fleißig am Deutschlernen. Wir wurden mit Schwarztee und einer typisch irakischen Mehlspeise (Teigtaschen gefüllt mir Dattelpaste und Walnüssen) verwöhnt, die die Mutter eifrig gebacken hatte,  nachdem wir kurzfristig unseren Besuch ankündigt hatten. Sie wurden uns noch heiß serviert und den Rest packte die Mutter uns  ein, weil es uns so gut schmeckte und wir so viel davon aßen. Die Familie lebt sehr bescheiden, viel hat sich nicht geändert seit wir vor 3 Monaten hier waren. Doch sie sind gesund und leben in Frieden- dafür sind sie dankbar.

irak

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