Hinter uns liegen über 8 Wochen intensive Zeit am Grazer Hauptbahnhof. Gestern Abend sagte Borderless „Auf Wiedersehen!“

Nach intensiven Gesprächen und viel Überlegungen in den letzten Wochen haben wir eine Entscheidung getroffen: als Freiwilligen-Initiative können wir die Arbeit am Hauptbahnhof nicht mehr bewältigen. Unserem Anspruch, schutzsuchenden Menschen am Grazer Hbf eine Ansprechperson zu sein, konnten wir für 8 Wochen gerecht werden. Seit Wochen jedoch kehren die Helfer und Helferinnen wieder in ihr Leben zurück. Ein Muss. Denn die (Brot-)Arbeit muss erledigt werden, Urlaube sind aufgebraucht, Prüfungen mehren sich. Das Team, das in den letzten  Wochen vor Ort war, hat unermüdlich dafür gekämpft, die Flüchtenden gut zu versorgen.

Borderless:Flüchtlingshilfsaktion wird sich daher ab kommenden Montag wieder den ursprünglichen Zielen widmen – der Hilfe sowohl an den Hot-Spots und in Flüchtlingsheimen als auch bei der Integrationsarbeit . Wir werden euch weiterhin über unsere Arbeit am Laufenden halten und sind davon überzeugt, durch unseren neuen-alten Fokus nicht nur vielen Menschen weiterhin zu helfen, sondern ihnen auch wieder Hoffnung zu geben.

Wir möchten an dieser Stelle DANKE sagen – an alle, die am Bahnhof mitgewirkt haben. Unglaubliche Umstände brauchen unglaublich spontane und hilfsbereite Menschen. Danke für euer Engagement, euer „Aufstehen“ und Farbe bekennen und das Kostbarste – eure Zeit, die ihr zur Verfügung gestellt habt. Besonders bedankt sich Borderless bei den jungen Menschen, die Tag und Nacht für die Flüchtenden da waren, um sie zu trösten, informieren und zu übersetzen.

unsere besonders Unermüdlichen - DANKE!!
unsere besonders Unermüdlichen – DANKE!!

Ein weiteres herzliches DANKE geht an alle unsere Kooperationspartner: IKZ, MJÖ, TAKVA und trainofhopeGRAZ. Last but not least sagen wir Danke für die gute Zusammenarbeit bei der ÖBB, der Caritas, dem Roten Kreuz sowie der Polizei – insbesondere allen Teams, die mit uns Vorort im Einsatz waren.

Bedanken möchten wir uns  auch  bei all jenen, die uns mit Sachspenden oder finanzieller Hilfe unterstützt haben – ohne euch gäbe es uns nicht und wir hätten niemals tausende Menschen täglich mit Wasser und Nahrung versorgen können. Eure Spenden werden auch weiterhin den Durchreisenden und Asylwerbern helfen  – wenn auch ab jetzt  an den Hotspots bzw. in den Menschen in den Unterbringungen selbst. Denn Hilfe wird noch viel und lange nötig sein, damit wir den Ankommenden ein herzliches Willkommen bereiten können und ihnen auch unsere Unterstützung anbieten können, wenn es darum geht, in unserem schönen Land Fuß zu fassen.

Ende der Akuthilfe: Annenpost vom 1.12. 2015

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