Vor zwei Tagen war ein Teil unseres Teams an der Grenze in Spielfeld, um nach Absprache mit dem Roten Kreuz Nahrungsmittelspenden abzugeben. Angenommen wurden Weißbrot, Wasser, Bananen, Äpfel und Süßigkeiten für Kinder. Wir trafen dort ein großes Aufgebot an Polizei, Militär, Freiwilligen Helfen des „Team Österreich“ vom Roten Kreuz und natürlich viele, viele Flüchtlinge – darunter Frauen, Kinder, Verletzte und Kranke. 
Erst nachdem die Menschen die Absperrung im Niemandsland zwischen Ö und SLO passiert hatten, bekamen sie endlich etwas zu Essen und Trinken sowie Decken. Tausende Menschen warteten bei jeder Witterung, fragten nach Essen, Wasser, Decken, Windeln. Um sich zu wärmen, wurden Müll und unbrauchbare Kleidung angezündet. Mit der Hilfe eines netten Herren vom Bundesheer schafften wir es, den vorne am Zaun stehenden Menschen einige wenige Flaschen Wasser, einige Decken und Windeln durchzureichen. Um eine kleine Flasche Wasser zu ergattern, sprangen durstige Menschen an den Zaun. Zu Eskalationen kam es dabei jedoch nicht. 

In kleinen Gruppen wurden die Flüchtenden zu den Bussen durchgelassen. Viele warteten bis zu 16 Stunden, bis sie weiterfahren konnten.
Wir bedanken uns herzlichst bei all unseren SpenderInnen und UnterstützerInnen.

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